2026
Die Messweintortenerpressung
Pfarrer Sänftl steht vor einem großen Problem: Die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten stehen an. Doch in der Gemeindekasse fehlt das nötige Geld. Seine Bitten stoßen beim Bürgermeister auf taube Ohren und auch im Gemeindeamt sind die tratschfreudigen Damen mehr mit Neuigkeiten als mit Lösungen beschäftigt.
Als die Gemeindekasse plötzlich auf mysteriöse Weise verschwindet, gerät das ganze Dorf in Aufruhr. Gerüchte machen die Runde, Verdächtigungen werden ausgesprochen und jeder scheint plötzlich etwas zu wissen. Ausgerechnet jetzt zeigt die Gemeinde auf einmal überraschend großes Interesse daran, sich an den Renovierungskosten zu beteiligen.
Doch was steckt wirklich hinter dem rätselhaften Verschwinden der Gemeindekasse? Zwischen Missverständnissen, turbulenten Verwicklungen und jeder Menge Dorftratsch sorgt zum Glück die schlagfertige Kellnerin Res dafür, dass nicht völlig das Chaos ausbricht – oder vielleicht doch?

Fritzchens Weiber
Seit 40 Jahren ist das „Fritzchen“ der Treffpunkt für seine treuen Stammgäste. Gegründet von Fritz Wirtler und heute von seinem Sohn Loisl geführt, scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Bis auf den jährlich ausgetauschten Wandkalender hat sich in all den Jahren kaum etwas verändert. Und genau das macht den besonderen Charme der kleinen Wirtschaft aus. Wer das Fritzchen betritt, weiß, was ihn erwartet: Gemütlichkeit, Verlässlichkeit und jede Menge Stammtischatmosphäre.
Doch plötzlich gerät diese heile Welt ins Wanken. Zwei Beamte vom Bundesamt für Gleichberechtigung und Emanzipation kündigen sich an und nehmen das Fritzchen genau unter die Lupe. Schnell wird klar: Mit der Frauenquote sieht es alles andere als gut aus. Frauen verirren sich nur äußerst selten in die traditionsreiche Gaststube – und das könnte für Loisl ernsthafte Folgen haben.
Nun ist guter Rat gefragt. Mit allerhand kreativen Ideen soll das Fritzchen für die Damenwelt attraktiver gemacht werden. Doch ob Tischdeko, neue Speisekarte oder andere Veränderungen wirklich den gewünschten Erfolg bringen? Als schließlich sogar die Konzession auf dem Spiel steht, bleibt den Stammgästen nur eines: Sie müssen selbst aktiv werden. Und dabei wächst so mancher über sich hinaus …

2025
Da Baderkriag
Der erfahrene Bader Vordermaier hat sich sein Behandlungszimmer im Nebenraum der Gaststube von Quirin Geisberger eingerichtet. Die Zusammenarbeit der beiden könnte
nicht vorteilhafter sein, da die wartenden Patienten in der Gaststube einkehren.
Lange währt die Harmonie jedoch nicht, da Toni, der Sohn des Hauses im Begriff ist, sein Medizinstudium abzuschließen und dem Bader seinen Lebensunterhalt streitig zu machen.
Als Toni eines Tages zu Besuch nach Hause kommt, beschließt der Bader, dem angehenden Arzt sein Refugium und seine
Patienten nicht kampflos zu überlassen und erklärt ihm kurzerhand den „Baderkriag“…

Bürgermeister in Nöten
Bürgermeister Zieher ist in großen Nöten. Nicht nur, dass er von der Nichte des Generals betrunken gemacht wird, um eine nachträgliche Baugenehmigung für einen Schwarzbau zu unterschreiben, er wird auch noch von Gemeinderat Bader dabei
beobachtet, wie er in seinem rauschigen Zustand eigenhändig eine Scheibe des Rathauses einschlägt. Zu allem Überfluss
findet er am anderen Morgen auch noch ein seidenes Höschen in seiner Hosentasche.
Die Verwirrung erreicht ihren Höhepunkt, als die Nichte des Generals die Baugenehmigung von ihm zurückverlangt, die sie bei ihm, er hingegen bei ihr vermutet.
Frau und Tochter, ebenso die Gemeinderäte Haberer und Hauser, sind Zieher keine große Hilfe – im Gegenteil. Allein der gerissene Bader könnte ihm aus der verfahrenen Situation
helfen. Dieser hat jedoch seine eigenen Pläne…

